• Standort

    So finden Sie uns!

    Unsere Praxis ist nahe dem Zentrum von Bergisch Gladbach gelegen.
    Sie erreichen uns bequem auch mit dem Bus. Entfernung bis zur nächsten Haltestelle ca. 200m.

    Zahnärzte R.Schmitz & M.Ebel Gemeinschaftspraxis

    Odenthaler Str. 132
    51465 Bergisch Gladbach

    Telefon: 0 22 02 / 3 26 28
    Telefax: 0 22 02 / 4 12 81

    Sprechzeiten

    Montag bis Donnerstag
    von 8.00 bis 20.00 Uhr

    Freitag
    von 8.00 bis 18.30 Uhr

    Termine nach Vereinbarung!

    Barrierefreier Zugang & Parkplätze

    Für unsere Patienten stehen auch eigene Parkplätze im Hof zur Verfügung.
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  • Leo Löwenzahn

Parodontose - allgemeine Informationen zum Krankheitsbild

Der gesündeste Zahn hat keine Chance, wenn der Apparat, der ihn hält, nichts taugt.

Was den Zahn im Kiefer an seinem Platz hält, sind: der Kieferknochen, die Zahnhaltefasern zwischen dem Kieferknochen und der Zahnwurzel und das Zahnfleisch, die Gingiva. Kommt es zu einer Entzündung des Zahnfleisches und einem Rückgang der zahnhaltenden Strukturen, spricht man von einer Parodontitis. Neben der Karies ist die Parodontitis die verbreitetste Zahnerkrankung und in vielen Fällen die Ursache für Zahnverlust besonders bei Erwachsenen ab dem 35. Lebensjahr.

Ursachen

Erkrankungen des Zahnhalteapparates sind besonders heimtückisch, da sie meist harmlos und unbemerkt beginnen. Sie beruhen oft auf dem Zusammenspiel mehrerer Umstände, die für sich alleine gar nicht so schädlich sind. Mangelnde Pflege und Fehlernährung sind hierbei ebenso zu nennen wie innere Erkrankungen des Patienten. Weitere Auslöser können Überbeanspruchung und falsche Belastung des Zahnes oder seines Halteapparates sein, etwa durch Zahnfehlstellungen. Auch manche ungewollte Folgen zahnärztlicher Arbeiten im Mundraum können zu Erkrankungen des Zahnhalteapparates beitragen.

In den weitaus meisten Fällen jedoch beginnt die Erkrankung wie die Karies durch eine übermäßige Bakterienbesiedlung infolge mangelnder Mundhygiene und einer zu kohlehydrat- oder schlicht zuckerhaltigen Ernährung. Dadurch bilden sich zunächst Beläge und anschließend Plaque und Zahnstein. Diese harten Beläge schützen die Bakterien gegen die herkömmliche Zahnreinigung, da sie ihnen Halt und Nischen bieten, die die Zahnbürste nicht mehr erreicht. Zuckerhaltige Mahlzeiten, gerade die kleinen Snacks zwischendurch, bieten den Bakterien reichlich Nahrung, regen die Produktion von Schadstoffen an und tragen zur Bildung eines Säureniveaus im Mund bei, das Zahn und Zahnfleisch angreift und im schlimmsten Fall zerstört.

Falsche Belastungen etwa durch Zähneknirschen, Zungenpressen oder aufgrund von Kieferanomalien oder Zahnfehlstellungen können ebenfalls zur Parodontalerkrankungen beitragen. Aber auch Unterforderungen durch zu weiche Nahrung oder schadhafte zahnärztliche Versorgungen wie schlechtsitzende Kronen oder defekte Füllungen können Erkrankungen der Zahnumgebung fördern, da sie den Bakterien zusätzliche Schlupflöcher eröffnen.

Systemische Erkrankungen der Patientinnen und Patienten, insbesondere Diabetes sowie einige Magen- und Leberleiden, begünstigen Erkrankungen des Zahnhalteapparates ebenso wie das Rauchen. In diesen Fällen müssen Zahnärzte und die jeweiligen Fachärzte gemeinsam eine Therapie entwickeln.

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Diagnostik Therapie Nachsorge