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    So finden Sie uns!

    Unsere Praxis ist nahe dem Zentrum von Bergisch Gladbach gelegen.
    Sie erreichen uns bequem auch mit dem Bus. Entfernung bis zur nächsten Haltestelle ca. 200m.

    Zahnärzte R.Schmitz & M.Ebel Gemeinschaftspraxis

    Odenthaler Str. 132
    51465 Bergisch Gladbach

    Telefon: 0 22 02 / 3 26 28
    Telefax: 0 22 02 / 4 12 81

    Sprechzeiten

    Montag bis Donnerstag
    von 8.00 bis 20.00 Uhr

    Freitag
    von 8.00 bis 18.30 Uhr

    Termine nach Vereinbarung!

    Barrierefreier Zugang & Parkplätze

    Für unsere Patienten stehen auch eigene Parkplätze im Hof zur Verfügung.
    Bei der Einrichtung unserer Praxis haben wir auf einen barrierefreien, rollstuhlgeeigneten Zugang geachtet.

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Schnarchen - die unterschätzte Gefahr

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass intensives Schnarchen ernst zu nehmende gesundheitsgefährdende Risiken birgt.

Grundsätzlich unterscheidet man harmloses Schnarchen von krankmachendem Schnarchen. Beim „krankmachendem Schnarchen“ kommt es zum Aussetzen der Atmung, der sogenannten „Schlafapnoe“. Diese Atemaussetzer führen zu einer verminderten Versorgung des Körpers mit Sauerstoff.

In Folge der verminderten Sauerstoffsättigung im Blut während der Nacht, steigt das Risiko für

  • Herz-Kreislauferkrankungen 
  • erhöhten Blutdruck 
  • einen Schlaganfall 
  • depressive Stimmungen 
  • belastende Tagesmüdigkeit

stark an.

Das harmlose Schnarchen

Das harmlose Schnarchen beeinflusst Ihre Gesundheit nicht, aber es bringt Ihren Partner um den Schlaf. Ein intraorales Schnarchtherapie-Gerät kann hier zu einer deutlichen Verbesserung führen und wieder „Ruhe“ in Ihr Schlafzimmer bringen. (Die Funktionsweise dieses Gerätes ist ausführlich im Unterpunkt „Therapie“ beschrieben).

Das krankmachende Schnarchen

Das krankmachende Schnarchen ist verbunden mit einer sogenannten Schlafapnoe. Hierbei kommt es zum Verschluss der Atemwege und dadurch zu Atemaussetzern im Schlaf. Wenn diese länger als zehn Sekunden und öfter als fünfmal pro Stunde auftreten spricht man von einer "obstruktiven Schlafapnoe".

Durch diesen Verschluss der Atemwege atmet man nicht mehr regelmäßig und der Körper bekommt nicht mehr ausreichend Sauerstoff. Außerdem fällt man nicht mehr in den zur Erholung notwendigen Tiefschlaf, was dann oft zu einer Tagesmüdigkeit führt.

Zusätzlich wird durch die nächtliche Belastung unser Herz-Kreislauf-System so gestresst, dass wir oft unter einem erhöhten Blutdruck leiden und damit das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall stark steigt.

Leichte und mittlere Schlafapnoen können wir mit unseren Schnarchtherapie-Geräten therapieren. Bei schweren Fällen muss allerdings die Therapie mit einem sogenannten CPAP-Gerät (Überdruckbeatmungsgerät) erfolgen.

Therapie

Die Therapie ist abhängig davon, welches Ausmaß die Schlafapnoe hat. Entscheidend ist hierbei, wie häufig es während der Nacht zu Atemaussetzern kommt und wie lange diese Perioden andauern. Deshalb ist es unumgänglich, dass wir als Zahnärzte in diesem Bereich mit HNO-Ärzten, Pneumologen (Lungenärzten) oder Schlafmedizinern zusammenarbeiten.

Zunächst wird ein sogenanntes Screening erstellt. Dabei bekommt der Patient für eine Nacht ein Gerät mit nach Hause, das die Apnoephasen erfasst.

Therapie des harmlosen Schnarchens

Bei einem harmlosen Schnarchen können wir in den meisten Fällen mit unseren zahnärztlichen Schlaftherapie-Geräten gute bis sehr gute Erfolge erzielen.

Früher wurden in solchen Fällen oft operative Eingriffe vorgenommen. Aufgrund des nicht unbeträchtlichen Risikos ist man von diesem Weg jedoch weitgehend abgewichen.

Unsere Therapiegeräte sind zwei Kunststoffschienen, die miteinander über zwei Metallgelenke verbunden sind. Diese Schienen ziehen den Unterkiefer und damit auch die Zunge nach vorne, was verhindert, dass die Atemwege im Rachenbereich sich während des Schlafes verschließen.

Therapie bei Schlafapnoe (krankmachendes Schnarchen)

Bei einer Schafapnoe (krankmachendes Schnarchen) ist die Therapie abhängig davon, wie häufig die Atmung während der Nacht aussetzt. In der Regel suchen die Patienten zu diagnostischen Zwecken zunächst ein Schlaflabor auf. Hier lassen sich Dauer und Häufigkeit der Apnoeperioden exakt ermitteln.

Bei einer leichten sowie einer mittelschweren Schlafapnoe können wir mit unseren intraoralen Therapiegeräten in der Zahnarztpraxis sehr gute Erfolge erzielen. In dem meisten Fällen reduziert sich das Schnarchen drastisch und es kommt nicht mehr zum Aussetzen der Atmung, was zu einer erheblichen Verbesserung des Gesundheitszustandes führt.

Bei einer schweren Schlafapnoe erreicht man mit einem intraoralen Schnarchtherapie-Gerät lediglich eine Verbesserung der Symptomatik. Hier ist in der Regel eine sogenannte CPAP-Maske, ein Überdruckbeatmungsgerät, das Mittel der Wahl. Diese Beatmungsgeräte werden von dafür ausgebildeten Hals-, Nasen- und Ohrenärzten angeboten.

Sollten sie schnarchen oder eventuell keine Erklärung für eine Tagesmüdigkeit oder ihren hohen Blutdruck haben, vereinbaren sie bitte einen Termin, wir beraten Sie gerne.

Wir danken der Firma Dr. Hinz Dental für die Überlassung der hier verwendeten Fotos.