• Standort

    So finden Sie uns!

    Unsere Praxis ist nahe dem Zentrum von Bergisch Gladbach gelegen.
    Sie erreichen uns bequem auch mit dem Bus. Entfernung bis zur nächsten Haltestelle ca. 200m.

    Zahnärzte R.Schmitz & M.Ebel Gemeinschaftspraxis

    Odenthaler Str. 132
    51465 Bergisch Gladbach

    Telefon: 0 22 02 / 3 26 28
    Telefax: 0 22 02 / 4 12 81

    Sprechzeiten

    Montag bis Donnerstag
    von 8.00 bis 20.00 Uhr

    Freitag
    von 8.00 bis 18.30 Uhr

    Termine nach Vereinbarung!

    Barrierefreier Zugang & Parkplätze

    Für unsere Patienten stehen auch eigene Parkplätze im Hof zur Verfügung.
    Bei der Einrichtung unserer Praxis haben wir auf einen barrierefreien, rollstuhlgeeigneten Zugang geachtet.

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  • Leo Löwenzahn

Therapie bei Parodontalerkrankung

Therapeutisch werden nicht nur die aktuellen Beschwerden bekämpft, sondern auch die Ursachen der Parodontose, sowie mögliche erkrankungsfördernde Faktoren ausgeschaltet.

Die Therapie gliedert sich in folgende Einzelschritte:

  • Vorbehandlung (Informations-, Motivations- und Hygienephase) 
  • Therapie (konservative und/oder chirurgische Behandlung) 
  • Nachbehandlung (Nachsorge- und Kontrollphase)

Vor- und Nachbehandlung

Die Vor- und Nachbehandlung ist für den Erfolg einer parodontalen Therapie unverzichtbar. Dabei ist auch ein gewisses Maß an Eigeninitiative des Betroffenen notwendig, der die häusliche Zahnpflege auf die Erkrankung abstimmen muss. Erkrankte Areale dürfen trotz der Blutungsneigung nicht geschont, sondern müssen im Gegenteil besonders intensiv gesäubert werden.

Störfelder im Mundraum, wie undichte Füllungen oder Aufbissprobleme, beseitigen wir im Rahmen der Vorbehandlung. Definitive prothetische Arbeiten werden hingegen nach Abschluss der Behandlung angefertigt.

Konservative Parodontaltherapie

Therapeutisch setzen wir zunächst eine gewebeschonende geschlossene Kürettage ein. Dabei wird die Zahnfleischtasche mit verschiedenen Parodontalinstrumenten (Kürette, Ultraschall) gesäubert und die Zahnoberfläche geglättet. Die Prozedur kann gegebenenfalls nach einiger Zeit wiederholt werden. Die Kürettage erfolgt in örtlicher Betäubung, sodass keine Schmerzen zu erwarten sind. Das Schaben mit den Instrumenten am Zahn kann jedoch unangenehm sein und es können Blutungen auftreten. Bis zu sechs Tagen später kann das Zahnfleisch noch besonders sensibel sein.

Operation

Parodontalchirurgische Maßnahmen sind bei tieferen (mehr als sechs Millimeter), über lange Zeit bestehenden Zahnfleischtaschen sinnvoll, die wir mit der geschlossenen Kürettage nicht erreichen können. Bei den meist durchgeführten offenen Kürettagen schneidet der Zahnarzt das Zahnfleisch mit dem Skalpell ein, um besser an die entzündete Stelle heranzukommen. Falls nötig, wird Ersatzknochen zur Füllung von Hohlräumen eingebracht. Nach der Säuberung wird das Zahnfleisch wieder vernäht. Der Eingriff bekämpft die Parodontopathie zwar sehr effektiv, jedoch entstehen optisch schwer akzeptable lange Zahnhälse, die auch sehr sensibel reagieren können.

Weitere mögliche operative Maßnahmen sind:

  • Gingivektomie: Entfernung von Mundschleimhaut 
  • Gingivoplastik: Umlagerung und Rekonstruktion von Schleimhautarealen 
  • Lappenoperation: Umlagerung großer Schleimhautlappen 
  • Osteoplastik: Modellieren von Knochenarealen, evtl. mit Anlagern von Knochenersatz 
  • Schleimhauttransplantat: Schleimhautersatz bei Defekten 
  • Furkationsbehandlung: Entfernen von Wurzelanteilen oder Freilegen der Wurzelaufgabelung der Backenzähne

Begleitende antibiotische Therapie

Zur Bekämpfung der Bakterien im Mund kommen Spüllösungen (z.B. Chlorhexidin-Digluconat, Wasserstoffdioxyd), in schweren Fällen auch Antibiotika zum Einsatz. Antibiotika können direkt in die Zahnfleischtaschen eingebracht oder als Tablette eingenommen werden.

Weitere Informationen

Informationen zum Krankheitsbild Diagnostik Nachsorge