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    Sie erreichen uns bequem auch mit dem Bus. Entfernung bis zur nächsten Haltestelle ca. 200m.

    Zahnärzte R.Schmitz & M.Ebel Gemeinschaftspraxis

    Odenthaler Str. 132
    51465 Bergisch Gladbach

    Telefon: 0 22 02 / 3 26 28
    Telefax: 0 22 02 / 4 12 81

    Sprechzeiten

    Montag bis Donnerstag
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    Freitag
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    Termine nach Vereinbarung!

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    Für unsere Patienten stehen auch eigene Parkplätze im Hof zur Verfügung.
    Bei der Einrichtung unserer Praxis haben wir auf einen barrierefreien, rollstuhlgeeigneten Zugang geachtet.

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  • Leo Löwenzahn

Endodontie

Die Wurzelbehandlung von entzündeten Zähnen mit zwei, drei oder vier Wurzelkanälen stellte für den Zahnarzt schon immer eine große Herausforderung dar. Leider ließen sich solche Zähne oft langfristig nicht erhalten, da aufgrund ihrer Anatomie eine ausreichende Desinfektion und ein dichter Verschluss des Wurzelkanalsystems nicht möglich waren. Einige Jahre später war der Zahnarzt gezwungen, den behandelten Zahn doch zu entfernen.

Heutzutage, mit Hilfe moderner Methoden, aber vor allem mit der Einführung des OP-Mikroskops, konnte die Erfolgsquote selbst bei komplizierten, mit drei bis vier Wurzelkanälen ausgestatteten Zähnen, auf über 90% angehoben werden. Solche Wurzel-, bzw. Wurzelkanalbehandlungen bedürfen allerdings eines erweiterten Fachwissens des Arztes.

Was ist eine Endodontie (Wurzelbehandlung)?

Der gesunde Zahn besteht aus einer Zahnkrone und einer oder mehrerer Zahnwurzeln. Die Zahnkrone ist der sichtbare Teil. Im inneren der Krone und der Wurzel befindet sich der Zahnnerv (die Pulpa). Er besteht aus Bindegewebe, Blut- und Lymphgefäßen und Nervenfasern. Bei Zerstörungen des Zahnes (Karies, Unfall) entzündet sich der Nerv. Dieser kann sich selbst nicht heilen und stirbt ab. Bakterien können über die Wurzelkanäle in den Körper eindringen und im Knochen an den Wurzelspitzen Entzündungen verursachen (Eiterherde).

Wie wird eine Wurzelbehandlung durchgeführt?

Zunächst machen wir eine Röntgenaufnahme des betreffenden Zahnes, um festzustellen, ob eine Wurzelbehandlung überhaupt ratsam oder durchführbar ist. Danach wird der Zahn mit einem Gummituch isoliert. Er verhindert, dass mit dem Speichel weitere Bakterien in die Pulpahöhle gelangen; zudem schützt er den Patienten vor dem Verschlucken der desinfizierenden Spülflüssigkeit.

Hat der Zahnarzt sich einen direkten Zugang zum Zahnnerv geschaffen, wird der entzündete oder abgestorbene Nerv aus dem Zahninneren entfernt. Falls notwendig, kann der Zahn vorher betäubt werden. Eine Wurzelbehandlung ist daher in der Regel nicht schmerzhaft.

Danach wird die Länge des Wurzelkanales endometrisch und/oder röntgenologisch bestimmt. Die exakte Arbeitslänge ist für die weitere Behandlung von entscheidender Bedeutung.

Die Wurzelkanäle werden nun bis zur Wurzelspitze mit diesen zierlichen, biegsamen Instrumenten gesäubert und erweitert. Dieses kann je nach Anzahl und Form der Wurzelkanäle ein sehr zeitaufwendiger Arbeitsgang sein und sich über mehrere Termine erstrecken, besonders dann, wenn es sich um stark gebogene oder enge Wurzelkanäle handelt.

Bei der abschließenden Sitzung müssen die aufbereiteten Wurzelkanalsysteme vollständig (bis an die Wurzelspitze und in den Seitenbereichen - also dreidimensional) und dicht verschlossen werden. Hierdurch wird eine erneute Besiedelung der Wurzelkanäle durch Bakterien verhindert. Dieser Verschluss ist schwierig, weil die Kanalhohlräume lang und sehr eng sind. Zudem sind in über 30% der Fälle Seitenkanäle vorhanden, oder es gibt Querverbindungen zwischen den Hauptkanalsystemen. Um den vollständigen Verschluss zu erreichen sollten moderne und erprobte Techniken zum Einsatz kommen. Goldstandard ist international das Abfüllen mit erwärmter Guttapercha (z.B. Continuous-Wave-Technik oder Schilder-Technik).

Das Ergebnis wird mit Röntgenaufnahmen überprüft. Diese Überprüfung wird in Abständen wiederholt, um die Ausheilung beurteilen zu können.

Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, berät Sie unser Spezialist Markus Ebel gern.

Wir danken der Firma VDW GmbH für die Überlassung der hier verwendeten Fotos.